Hashimoto

Die Schilddrüse spielt bei fast allen Körpervorgängen eine sehr wichtige Rolle. Sie reguliert den Hormonhaushalt, steuert die Geschwindigkeit des Stoffwechsels und kümmert sich um die richtige Körpertemperatur.

Erkrankt die Schilddrüse, wie bei Hashimoto, so gerät das gesamte Körpersystem aus dem Gleichgewicht. Depressionen, Schwäche, Müdigkeit, Haarausfall, Übergewicht, Verstopfung und andere gesundheitliche Probleme sind die Folge.
Oft sind die Auswirkungen der Hashimoto so gravierend, dass der Betroffene seinen Alltag fast nicht mehr bewältigen kann.

Die Ernährung spielt bei der Hashimoto eine entscheidende Rolle. Oft beklagt sich nämlich der Betroffene auch über Verdauungsstörungen, ohne zu wissen dass diese mit der Hashimoto in Zusammenhang stehen. Die Umsetzung der richtigen Ernährungsweise bei Hashimoto kann sogar dazu führen, dass die Krankheit gestoppt werden kann. Mit Hilfe einer professionellen Ernährungsberatung können zum Beispiel folgende Ernährungsweisen getestet werden:

– Glutenfreie Ernährung
– Getreidefreie Ernährung
– Zuckerfreie Ernährung
– Glyx-Diät
– Paleo-Ernährung evtl. speziell für Autoimmunerkrankungen
– Milchfreie Ernährung

Egal welche Ernährungsweise für den Betroffenen entscheidend ist, sollte man folgende Basisrichtlinien in jedem Fall berücksichtigen:

– Grundnahrungsmittel sind Gemüse, Salat und Früchte
– Ergänzt wird mit fettarmen Proteinquellen
– Gesunde Fette liefern Avocados, Nüsse, Saaten und Algenöl für Omega-3-Fettsäuren
– Entzündungshemmende Kräuter wie Oregano, Petersilie, Majoran etc. und Gewürze wie Ingwer und Kurkuma sollten täglich verzerrt werden
– Als Getränke wäre Wasser ideal, ab und zu verdünnte Gemüsesäfte und Kräutertee