Kinderwunsch

Die Macht des Mönchspfeffers bei unerfülltem Kinderwunsch

Mönchspfeffer gilt als uralte Heilpflanze und gehört zur Familie der Lippenblütler wie beispielsweise Basilikum, Lavendel oder Salbei. Mönchspfeffer gilt im gesamten Mittelmeerraum bis hin nach Westasien als sehr verbreitet und fühlt sich besonders an wasserreichen Gebieten, wie Küsten, Auenwälder und Flussläufen wohl.

Bereits im Altertum wurde der Mönchspfeffer medizinisch angewandt und war aufgrund seiner Wirkung eine angesehene Pflanze. Die harten Zweige des Mönchspfeffers wurden für die Herstellung von Flechtzäunen verwendet, während die Blüten, Blätter und Samen bei Verletzungen, Blähungen und in erster Linie bei Frauenleiden unterschiedlichster Art eingesetzt wurden. Die Früchte benutzte man aufgrund des würzigen Geschmacks als Pfefferersatz.

Die rituelle Bedeutung des Mönchspfeffers

Für die alten Griechen hatte Mönchspfeffer außerdem eine große rituelle Bedeutung. Sie nutzten ihn zum Schutz vor Gefahren, zur Bewahrung der Keuschheit und auch zur Steigerung der Fruchtbarkeit.

Die Inhaltsstoffe des Mönchspfeffers

Die Früchte des Mönchspfeffers kommen in der Regel in der Naturheilkunde zum Einsatz, wobei hier Extrakte deutlich empfehlenswerter sind. Die Früchte können außerdem auch als Tee verwendet werden.

Ein wichtiger Inhaltsstoff des Mönchspfeffers ist sein ätherisches Öl. Es wirkt gegen Entzündungen, Pilze und Gifte im Körper. Da es auch eine schleimlösende Wirkung hat, kann es durchaus bei Asthma eingesetzt werden. In der traditionell chinesischen Medizin wird es sogar gegen Krebs eingesetzt.

Ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff des Mönchspfeffers sind die sekundären Pflanzenstoffe. Sie wirken entzündungshemmend, antibakteriell, reizmildernd und sogar krebshemmend.

Medizinische Anwendung bei Frauenleiden

Mönchspfeffer kann zudem auch bei den unterschiedlichsten Frauenleiden eingesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise:

– PMS (Prämenstruelles Syndrom)
– Brustempfindlichkeit
– Unregelmäßigkeit der Monatsblutung
– Beschwerden bei der Monatsblutung
Unfruchtbarkeit

Doch was genau bewirkt der Mönchspfeffer?

Mönchspfeffer ist in der Lage den Prolaktinhaushalt im Körper zu beeinflussen. Bei Prolaktin handelt es sich um ein Hormon, das während der Schwangerschaft für das Wachsen der Brustdrüse und während der Stillzeit für die Milchbildung verantwortlich ist.
Liegt keine Schwangerschaft vor und wird kein Baby gestillt, während der Prolaktinspiel dauerhaft erhöht ist, kann dies zu Störungen und Krankheiten führen. Darunter fallen beispielsweise:

– Endometriose
– Unfruchtbarkeit bzw. unerfüllter Kinderwunsch
– Hemmung des Eisprungs
– Östrogendominanz
– Dopaminmangel
– Unregelmäßige oder Ausbleiben der Monatsblutung
– Schilddrüsenunterfunktion

Mönchspfeffer, in hohen Dosen, ist in der Lage die Prolaktinausschüttung zu hemmen. Dadurch sinkt der Prolaktinspiegel und Progesteron- und Östrogenhaushalt regulieren sich wieder. Erst jetzt kann der FSH-Spiegel steigen. Bei FSH handelt es sich um ein Hormon, das für den regelmäßigen Eisprung verantwortlich ist. Ein unerfüllter Kinderwunsch kann somit auch mit einem hohen Prolaktinspiegel zusammenhängen. Zu viel Prolaktin hemmt das FSH Hormon, das für den regelmäßigen Eisprung verantwortlich ist. Dadurch wird kein Gelbkörperhormon gebildet, das in der Regel nach dem Eisprung gebildet wird und für eine Schwangerschaft von großer Bedeutung ist.
Sollte man mit Mönchspfeffer hier entgegenwirken, ist eine Einnahme von mindestens 3 Monaten notwendig, damit es seine ganze Wirkung entfalten kann. Natürlich ist parallel auch eine gesunde Ernährungsumstellung sinnvoll, um im Körper ein Umfeld zu schaffen, wo ein unerfüllter Kinderwunsch keinen Platz hat.

Ihre Ernährungsberatung und Hypnosecoach
Rauan Stöckler